Sprachförderung schon in der Krippe

Was ist Sprachförderung?

Im Prinzip zählt dazu alles, das zum Sprechen anregt, die Sprache fordert und beim Lernen unterstützt. Im Kinderhaus ist es uns sehr wichtig auf die Sprachentwicklung zu achten und allen Kindern bis zum Schuleintritt eine bestmögliche Begleitung zu bieten.

Wen betrifft Sprachförderung?

Die alltagsintegrierte Sprachförderung betrifft alle Kinder von Krippe und Kindergarten. Sprachlich gut entwickelte Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder die wenig sprachliche Anregung erhalten oder Kinder mit Sprachdefiziten.

Sprachförderung versteht sich als unterstützend im Erlernen der Sprache und des Sprechens im Alltag.

Die Erzieherinnen sind Ansprechpartner für Sie als Eltern und stehen Ihnen kompetent zur Seite. Wir beraten Sie gern zu passenden Fördermöglichkeiten und können jederzeit fachliche Unterstützung dazu einholen oder vermitteln, sollten zu therapierende Sprach- oder Sprechprobleme deutlich werden.

Initiative „Frühe Chancen“

Das Kinderhaus St. Luise befindet sich seit Juli 2012 bis zum Dezember 2014 in einem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt.

„Frühe Chancen“ bedeutet Sprachförderung von der Krippe an. Ziel ist die Entwicklung alltagsintegrierter Sprachförderung während des Qualifizierungsprozesses um eine gute und nachhaltige sprachliche Entwicklung zu gewährleisten. Die Krippe und der Kindergarten bieten den Kindern eine sprachanregende Umgebung. Sämtliche Angebote, Projekte, alltägliche Rituale, Spiele etc. werden von den Erzieherinnen unter dem Augenmerk der Sprachförderung und -bildung geplant und durchgeführt. Dabei spielt eine genaue Beobachtung der Kinder eine entscheidene Rolle. Regelmäßig werden die Kinder auf ihren Sprachstand und / oder Auffälligkeiten durchgesprochen. Für Sie als Eltern besteht jederzeit das Angebot eines Elterngespräches.

Zur Begleitung des Prozesses ist mit Samuel Kaufmann (Erzieher, Fachkraft Sprachförderung) im Kinderhaus St. Luise eine zusätzliche Fachkraft eingestellt. Die Schulung und Qualifizierung der MitarbeiterInnen in den Gruppen, Coaching, Sensibilisierung für Sprache, Beratung des Teams und die Funktion als Ansprechpartner für die Eltern sind ein Teil der Aufgabe.